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Gesetzlichen Krankenkassen fehlen "nur" 3,1 Milliarden Euro

Der Schätzerkreis der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) prognostiziert ein Milliardenloch von 3,1 Milliarden Euro für die gesetzlichen Krankenkassen 2010. Immerhin weniger als die 4 Milliarden Euro, die bei der letzten Schätzung vorrausgesagt wurden.

Dieser Schätzerkreis setzt sich aus Fachleuten der verschiedenen Bereiche zusammen: Gesundheitsministerium, BUndesversicherungsamt (BVA) und GKV Spitzenverband berechnen hier die Entwicklung der Einnnahmen und Ausgaben des laufenden Jahres und prognostizieren, wie hoch der Finanzbedarf im Folgejahr sein wird.

Für das laufende Jahr 2010 wird ein Fehlbetrag von "nur" 3,1 Milliarden Euro berechnet. Es werden Ausgaben von insgesamt 173,4 Milliarden Euro Ausgaben prognostiziert. Inclusive Bundeszuschuss aus Steuergeldern stehen geplante Einnahmen von 170,3 Milliarden Euro zu Buche. Bleiben diese 3,1 Milliarden Fehlbetrag, die die Kassen entweder durch Rücklagen oder Zusatzbeiträge aufbringen müssen.

Die Ausgabensituation gegenüber der letzten Schätzung hat sich deshalb verbessert, weil die geplanten Einsparungen im Bereich der Arzneimittelkosten (Am Mittwoch dieser Woche im Kabinett beschlossen) bereits bei der neuen Schätzung berücksichtigt wurden. Trotz der berbesserten Prognose halten die Experten die Finanzsituation der gesetzlichen Krankenkassen aber weiter für schwierig.

 

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