Neuartige Kunstlinse bei Grauem Star - GKV zahlt nicht
Immer öfter kommt bei Menschen mit Grauem Star eine neuartige Kunststofflinse zum Einsatz, die in sehr vielen Fällen das weitere Tragen einer Brille komplett überflüssig macht. Diese neuen, modernen Implantate ermöglichen eine optimlae Nah- und Fernsicht gleichzeitig.
In einer Studie mit 200 Probanden kam die neuartige Linse, die das Licht gleichzeitig auf zwei Brennpunkte lenken kann, zum Einsatz. Unter anderem beteiligte sich auch die Uni Klinik Frankfurt an dieser Multi-Center-Studie. Im Ergebnis benötigen 88% aller Probanden gar keine Brille mehr - auch die früher aufgetretenen Probleme mit dem Kontrastsehen sind Vergangenheit. Die Gewöhnungszeit für diese "multifokalen Intraokularlinsen" liegen zwischen einem Tag und mehreren Monaten.
Die gesetzlichen Kassen zahlen die Kosten für dieses neue Verfahren nicht - private Kassen nur, wenn es entsprechend in den Vertragsbedingungen geregelt sei.
Mein Kommentar:
Wieder ein Grund mehr, das Kleingedruckte sorgfältig zu lesen (bzw. lesen zu lassen) - solange die Augen es noch zulassen!
Kategorie: Private Krankenversicherung
Tags: Gesetzliche Krankenversicherung, GKV, PKV, Private Krankenversicherung

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