Alle Antragsfragen wahrheitsgemäß beantworten

Zeitschrift Capital am 16.02.2006:

Doppelte Chance

Fast jeder dritte Antrag auf Berufsunfähigkeitsrente scheitert.

Wer Gesellschaften mit Top-Rating wählt und Fehler vermeidet,

schafft optimale Erfolgsaussichten.

Zitatende

Welche Fehler gilt es denn laut Capital zu vermeiden?

Warum scheitert jeder dritte Antrag auf Zahlung einer BU-Rente? (Wobei ja diese Zahl wenig aussagt, denn viele Anträge sind tatsächlich nicht berechtigt, weil definitv keine Berufsunfähigkeit vorliegt!)

Der erste und gröbste Fehler ist nach unserer Ansicht der, sich bei der Auswahl des passendenBU-Versicherers von einem "Top-Rating" leiten zu lassen. Hier helfen keine "Sternchen", "Kochlöffel" oder "Schulnoten" weiter. Die Bedingungen des jeweiligen Versicherers müssen zu Ihrem individuellen Anforderungsprofil passen.

Der zweite Fehler besteht darin zu glauben, dass es genügt, sich ein, zwei Angebote kommen zu lassen und das Thema in 10 Minuten abzuhandeln - Hauptsache, man hat jetzt eine BU-Versicherung.

Der dritte Fehler besteht darin, nach Abschluß des Vertrages zu glauben, jetzt sei "alles in trockenen Tüchern". Statuswechsel (selbständig-angestellt) Berufswechsel, Elternzeit, "Sabbatical", Wegzug ins Ausland sind nur einige Punkte, die eine erneute Überprüfung und Anpassung des Vertrages erforderlich machen können.

Den vierten Fahler macht derjenige, der glaubt, den Versicherer im Ernstfall ohne die Hilfe eines Experten zur Zahlung bewegen zu können. Hier ist professionelle Hilfe nötig.

Eine Versicherung leistet dann,

  1. wenn Sie als Kunde Ihre Prämie rechtzeitig gezahlt haben
  2. wenn sie per Vetragsbedingung leisten MUSS (das berühmte Kleingedruckte)
  3. wenn Sie Ihnen als Kunde nicht nachweisen kann, dass Sie bei der Antragsstellung (un)wissentlich geschummelt haben.

Genau in dieser Reihenfolge versucht übrigens die Versicherungsgesellschaft auch, im Leistungsfall aus der Zahlungspflicht heraus zu kommen!

Daruf gilt es sich einzustellen:

  1. Prämie pünktlich entrichten - versteht sich eigentlich von selbst.
  2. Bedingungen sorgfältig vergleichen (lassen)
  3. Bei der Antragsaufnahme sorgfältig vorgehen. ALLES, wonach die Gesellschaft im Antrag fragt, ist wahrheitsgemäß zu beantworten - ohne Berücksichtigung, ob Sie eine Krankheit oder ein Leiden für wichtig, wesentlich oder bedeutungslos halten.

Wir arbeiten hier mit unserem Vorab-Fragebogen.