Altersvorsorge

Altersvorsorge? Na logisch

Die Zahl derer, die durch
zu viele Informationen nicht
mehr informiert sind, wächst.

- Rudolf Augstein

..aber womit und wie?

In unseren Beratungsgesprächen zum Thema Altersversorgung stellen wir in den letzten jahren eine zunehmende Verunsicherung auf Seiten der Sparer und Anleger fest. Die Fragen sind fast immer gleich und vielschichtig:

  • Lohnt sich für mich eine Riester-Rente ? oder doch besser
  • in die betriebliche Altersversorgung investieren?
  • Was bringt mir eine Rürup Rente?
  • Wieviel Steuern muss ich bei einem Investmentfonds abführen?
  • Lohnt sich eine Lebens- oder Rentenversicherung?
  • Wie sicher sind Verträge bei englischen Versicherungen?

Natürlich beantworten wir diese Fragen gerne, versuchen aber immer den Blick auf die ursprüngliche, elementare Ausgangsfrage zu lenken:

Wie groß ist meine derzeitige Versorgungslücke für die Altersversorgung?

Denn hier lauert nach Ansicht vieler Experten ein Risiko, das die meisten von uns eher treffen wird als Unfall, Schwere Krankheit oder sonstige Schadenereignisse: Das "Risiko, lange zu Leben" (Versicherer nennen das: Langlebigkeitsrisiko) - oder wie es ein Kollege auf einer Fortbildung treffend formulierte:

Was ist, wenn am Ende des Geldes noch ziemlich viel Leben übrig ist?

Daß angesichts leerer werdender Rentenkassen dringender Handlungsbedarf jedes Einzelnen besteht, ist unbestritten. Gleichzeitig sinken aber durch steigende Lebenshaltungskosten und zum Teil sinkende Real-Einkommen die für die Altersvorsorge verfügbaren Mittel. Die Lösung: Die vorhandenen, verfügbaren Mittel müssen so effektiv und so zielgerichtet wie möglich eingesetzt werden, um das angestrebte Ziel zu erreichen.

Anlageprodukte müssen also hinsichtlich Rendite, Verfügbarkeit und Sicherheit gewisse Mindestkriterien erfüllen - ebenso gilt es zu prüfen, welche Kombination der Durchführungswege (Riester- Basisrente, betriebliche Altersvorsorge, private Vorsorge) zu wählen ist. Nun unterscheiden sich aber viele Produkte und die unterschiedlichen Durchführungswege auch noch in der steuerlichen Auswirkung beim Anleger. Sowohl in der Ansparphase als auch später in der Rentenbezugsphase. Zusammengefasst lässt sich sagen: Das Beste Produkt (wenn es denn überhaupt so etwas gibt!) nützt Ihnen unter Umständen gar nichts, wenn

  • es nicht zu Ihrer Planung passt, sich nicht mit Ihren Zielen deckt
  • Sie sich mit dem Produkt "nicht wohlfühlen" (sog. "Wohlfühlrendite")
  • es falsch dimensioniert oder in der falschen Schicht untergebracht ist

Pauschale "Verteufelung" gewisser Produkte (gerne von sog. "Verbraucherschützern" gebetsmühlenartig vorgetragen) hilft ebensowenig weiter wie die tollen Darstellungen in Hochglanzprospekten der Produktanbieter (10% Rendite ohne Risiko- selbstverständlich steuerfrei, das Ei des Kolumbus).

Eine vernünftige Vorsorgeberatung versucht, ausgehend von einer Bedarfsanalyse (wieviel brauche ich, wieviel habe ich bereits?) unter Einsatz der verfügbaren Mittel (wieviel kann ich maximal aufbringen?) die Produkte heraus zu filtern, die zu Ihren Vorstellungen und Wünschen passen. Am Ende stehen dann klare Handlungsempfehlungen und Vorschläge.

Sprechen Sie mich an - ich berate Sie gerne und ausführlich!