Beitragsanpassung HUK

Männlich, HUK - krankenversichert, alter Bi-Sex Tarif? Dann wirds vermutlich ordentlich teurer!

Zum 01.03.2017 wird vielen HUK krankenversicherten Kunden eine deutliche Beitraganpassung ihrer Tarife ins Haus stehen!
Wir haben Beispiele vorliegen, bei denen im Tarif A150 (den trifft es wohl am Heftigsten) Beitragsanpassungen von über 100.- € mtl. entstehen werden!
Auch HUK Sprecher Holger Brendel bestätigt die massiven Beitragssprünge gegenüber dem online-Magazin procontra.

Beitragssprünge von mehr als 40% sind eigentlich Erhöhungen, die wir sonst eigenlich nur von ausgesprochen vertriebsorientierten Versicherern kennen (So hat jüngst z.B. die DKV ihre Kunden mit 30% Anpassungen geschockt).
Da fallen die knapp 10% Erhöhung bei der HUK im Krankentagegeld Bereich fast schon gar nicht ins Gewicht. Als Ursache für den jetzt erfolgenden Beitragssprung muss auch bei der HUK unter anderem natürlich die anhaltende Niedrigzinsphase herhalten. Insider vermuten schon länger, dass hier andere Gründe eine Rolle spielen.

Betroffenen bietet die HUK auf Ihrer Internetseite im persönlichen Kundenservice-Bereich einen Tarifwechselrechner an.
Damit kann man alternative Tarifkombinationen berechnen, um zu sehen, ob ggfls. ein Tarifwechsel im Hause HUK sinnvoll ist.
Bevor man nun aber spontan in andere, unter Umständen noch Leistungsschwächere Tarife des Hauses wechselt, sollte man sich gut über das pro und contra informieren.
Hier gilt es, viele Faktoren zu berücksichtigen:
- Leistungsumfang
- Höhe der Alterungsrückstellungen
- Steuerliche Effekte
- Beitragsrückerstattung
... um nur einige zu nennen.

Interessant wird auch sein, zu beobachten wie sich die zweifelsohne stattfindende Abwanderungsbewegung (junge, gesunde und Preis-sensitive Kunden werden das Versichertenkollektiv verlassen) auf die Beitragsstabilität der nächsten Jahre auswirken wird.

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