FAQs - oft gestellte, allgemeine Fragen

... und meine Antworten darauf
FAQs zur BUFAQs zur PKV

An dieser Stelle beantworte ich allgemeine Fragen zur Zusammenarbeit mit einem Versicherungsmakler. Welche Vorteile haben Sie, was gilt es zu beachten und welche Formalitäten sind einzuhalten?
Wenn Sie weitere Fragen haben, deren Antwort Sie hier noch nicht finden: Nutzen Sie einfach das Kontaktformular, um Ihre Frage zu stellen. Evtl. steht sie ja dann auch bald hier auf der Liste.

Was leisten Sie für mich und was kostet mich Ihre Beratung?

Meine Dienstleistung besteht im wesentlichen darin, Ihnen zum passenden Versicherungsvertrag zu verhelfen, der zudem mit größtmöglicher Leistungswahrscheinlichkeit versehen ist. Dazu gehört, (im Bereich BU und PKV) zunächst einmal die lückenlose Aufbereitung Ihrer Gesundheitshistorie (Hier lauern im Ernstfalle die gößten Fallstricke, wenn der Versicherer behauptet, Sie hätten damals bei Antragstellung falsche Angaben gemacht). Im nächsten Schritt finden wir heraus, welcher Versicherer aufgrund Ihres persönlichen Anforderungsprofiles – das wir gemeinsam erarbeiten – am Besten zu Ihnen passt. Gleichzeitig finden wir über sog. Risikovoranfragen heraus, ob – und zu welchen Konditionen – Sie überhaupt versicherbar sind. Danach füllen wir gemeinsam den Antrag beim Versicherer Ihre Wahl aus und reichen den Antrag dort ein. Im vorletzten Schritt überprüfen wir für Sie die fehlerfreie Policierung Ihres Vertrages. Auch nach Vertragsabschluß stehen wir als Ansprechpartner zur Verfügung – sowohl bei notwendigen Anpassungen / Änderungen des Vertrages als auch im begrenzten Umfang (soweit rechtlich zulässig) im Leistungsfall.Als Versicherungsmakler erhalte ich von der Gesellschaft, bei der wir Ihren Vertrag eindecken, für diese Dienstleistung eine sog. Courtage (= etwas schöneres Wort für Provision). Diese Courtage ist bereits in die von Ihnen zu zahlende Prämie mit eingerechnet. Daher entstehen Ihnen durch meine Dienstleistung keine zusätzlichen Kosten. (i.d.R. wäre der Vertrag, wenn Sie ihn direkt selber bei der Gesellschaft einreichen würden, nicht günstiger.) Ausnahmen davon gibt es eigentlich nur in zwei Fällen:

  • Ihre Wunschgesellschaft arbeitet nicht mit Versicherungsmaklern zusammen und zahlt daher auch keine Courtage
  • Sie bestehen auf der Vermittlung eines sog. Nettotarifes (Tarife, die ohne die o.g. Courtage kalkuliert sind – bieten manche Gesellschaften an)

In diesen beiden (seltenen) Fällen würde wir für die Beratung und Vermittlung ein Honorar in Rechnung stellen, dessen Bedingungen wir aber vorher klar besprechen.

Was genau ist eigentlich ein Versicherungsmakler?

Dazu Zunächst einmal ein kurzer Blick auf die in Deutschland möglichen Vermittlertypen, ohne Anspruch auf juristisch exakte Formulierungen und Vollständigkeit:

Am Häufisgten anzutreffen ist der Versicherungsvertreter (Agent, Generalagent, Vertreter, Agenturleiter etc.) – dieser Vermittlertypus ist i.d.R. Beschäftigter EINES Versicherungsunternehmens. Er ist damit beauftragt und wird dafür bezahlt, ausschließlich die Produktes dieser jeweiligen Gesellschaft zu verkaufen. Man spricht hier – einfach formuliert – vom Ausschliesslichkeitsvermittler. Es gibt allerdings auch sog. Mehrfachagenten, die von mehreren Versicherungsgesellschaften zu gleicher Zeit damit beauftragt sind, deren Produkte zu vertreiben.

Der Versicherungsberater (i.d.R. auch nur so bezeichnet) berät und vermittelt nur gegen Honorar. Er darf keinerlei Provisionen oder sonstige Zuwendungen von Versicherungsgesellschaften annehmen, sondern muss diese ggfls. sogar an seinen Kunden 1:1 weiter leiten. Versicherungsberater sind in Deutschland wenig verbreitet – ca. 400 bundesweit – und sind meistens auch auf gewisse Themenbereiche spezialisiert (BU-Leistungsfallbetreuung oder gewerbliche Versicherungen etc.) Zur Ausübung seiner Tätigkeit und zum Verwenden der Berufsbezeichnung “Versicherungsberater” benötigt dieser eine entsprechende Zulassung.

Daneben gibt es eine ganze Reihe von nicht geschützten, ähnlich klingenden Berufsbezeichnungen: Vermögensberater, Honorarvermittler, Anlageberater etc.) Hierbei handelt es sich meist um nicht gesetzlich geschützte Bezeichnungen, die leider oft dazu dienen, den wahren Zweck (Verkauf von Versicherungen und Kapitalanlagen) zu verschleiern. Oft werden dabei sogar nur Produkte aus einem einzigen Versicherungsunternehmen an den Mann gebracht.

Der Versicherungsmakler ist i.d.R. selbstständig tätiger Unternehmer: Somit nicht verpflichtet, die Produkte eines bestimmten Anbieters zu verkaufen. Er trägt das volle unternehmerische Risiko für seine Tätigkeit und die Qualität seiner Beratung. Genau wie der Versicherungsberater muss auch der Versicherungsmakler eine sog. Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abschließem (schützt die Kunden im Falle einer Falschberatung) – ohne diese darf er seine Tätigkeit nicht ausüben. Juristisch gesehen, befinden sich Versicherungsmakler und Versicherungsberater “im Lager des Kunden”: Das heißt der Auftraggeber des Maklers ist nicht eine Gesellschaft, sondern der jeweilige Kunde. Daraus resultiert auch für Berater/Makler die Verpflichtung, nur im Sinne des Kunden tätig zu werden. Gesellschaftsinteressen dürfen dabei keine Rolle spielen.

Wer in welcher Funktion tätig ist und auf welcher rechtlichen Grundlage er Sie beraten möchte können Sie in einem sog. Vermittlerregister rechierchieren. VERMITTLERREGISTER Dort ist jeder Vermittler, der Ihnen in Deutschland eine Versicherung verkaufen / Sie dazu beraten möchte, entsprechend seiner Berufsbeziechnung registriert.

Zur Häufigkeit der einzelnen Vermittlertypen hier eine Grafik aus Statista

 

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