Rente ausreichend bemessen

Um einen umfassenden Schutz zu gewährleisten, sollte die zu versichernde Rente sich am tatsächlichen Bedarf im Falle eines gesundheitsbedingten Einkommensausfalls bemessen. Insbesondere zu niedrige Renten – „erster Schritt in die richtige Richtung“- sind problematisch, da Berufsunfähigkeitsrenten im Leistungsfalle in voller Höhe auf Sozialversicherungsleistungen angerechnet werden.

Renten, die unterhalb der für den Sozialfall zu erwartenden Sozialleistungen liegen, haben somit allenfalls für Familien einen Wert, in denen das Einkommen eines weiteren Partners im Schadensfall entlastet würde. Für Alleinstehende ergibt sich hingegen kein Nutzen, denn die versicherte Rente wäre niedriger als die Sozialleistungen und käme somit nicht zur Auszahlung.

Als Faustformel kann man sagen, dass Berufsunfähigkeitsrenten 1.000 Euro monatlich für Alleinstehende grundsätzlich nicht unterschreiten sollten.

Generell sollte man versuchen, das monatliche Nettoeinkommen als Versicherungsumme zugrund zu legen.

Sehr wichtig ist auch eine ausreichende Anpassung der Rentenleistungen im Leistungsfall, sonst führt die Inflation zur schleichenden Auszehrung der geleisteten Rentenzahlungen. Achtung: Bei vielen Versicherern kommt diese "Anpassung laufender Leistungen" aus den Überschüssen und ist somit nicht garantiert! Auch hier hilft wieder nur der Blick ins Kleingedruckte.

Vorteilhaft ist es ausserdem, wenn der Versicherer Optionen einräumt, während der Laufzeit die versicherte Summe zu erhöhen, ohne eine erneute Gesundheitsprüfung vorzunehmen. (etwa z.B. bei Hauskauf, Heirat, Scheidung oder Geburt eines Kindes)

Gerne helfe ich Ihnen bei der genaueren Bedarfsermittlung weiter.

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